Brombeere

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Brombeere

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Als Wildform wachsen Brombeersträucher (botanisch Rubus sect. Rubus, aus der Familie der Rosengewächse) an vielen Waldrändern. Die ursprünglichen Arten besitzen spitze Auswüchse, die die Ernte erschweren. Wie gut, dass es stachellose Zuchtformen für den Garten gibt, die zudem größere Früchte hervorbringen.

Es handelt sich dabei korrekterweise nicht um Beeren, sondern um Sammelsteinfrüchte. Brombeersträucher blühen von Mai bis August. Auch die Erntezeit vollzieht sich über einen längeren Zeitraum, weil die Fruchtstände ebenfalls nicht gleichzeitig reifen.

Die Blüten erscheinen in Weiß bzw. je nach Art in zarten Rosa- oder Cremetönen. Brombeeren tragen am vorjährigen Holz. Insofern können Sie alte Triebe, die bereits Früchte erzeugten, beseitigen. Frisch gewachsene Ranken bilden die Grundlage für die nächstjährige Ernte und werden idealerweise an Schnüren, Holzstäben oder Eisengittern zur Seite geleitet.

Insbesondere vor Steinmauern bieten horizontal verlaufenden Zweige zur Blütezeit ein idyllisches Erscheinungsbild. Für sandige Böden sind Brombeergewächse, so wie die meisten Obststräucher, nicht geschaffen.

Damit sie eine ergiebige Ernte liefern, sollte der Untergrund mit Humus vermischt sein. Mit tournusgemäßen Kompostgaben reichern Sie das Erdreich mit Nährstoffen an und verbessern die wasserspeichernden Eigenschaften des Bodens.

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