Johannisbeeren

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Johannisbeeren

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Mit auffälligen Blüten können Johannisbeersträucher (Ribis) nicht dienen. Dafür sorgen sie im Sommer aufgrund ihres üppigen Fruchtbehangs mit schwarzen, roten oder gelblich-weißen Beeren für optische Attraktionen.

Die traubigen Fruchtstände rücken auf Anhieb ins Blickfeld. Besonders hübsch sehen Johannisbeerpflanzen in Hochstammform aus. Diese Gestaltungsart erleichtert die Ernte und das Schneiden.

Beim Rückschnitt werden die ältesten Triebe am Boden bzw. beim Hochstamm im Kroneninneren entfernt. Es empfiehlt sich für dickere Äste eine Baumschere (siehe beste Baumschere zum Baumsschnitt). Kurze Stummel garantieren genug schlafende Augen für neue Triebe.

Der Name der Gewächse resultiert aus der Tatsache, dass die ersten Johannisbeeren um den 24. Juni (Johannistag) reifen. Anders als die Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum), die sich zeitig im Jahr mit roten Blüten herausputzt und weniger aromatische Früchte hervorbringt, fallen die Blüten der Schwarzen, Roten und Weißen Johannisbeeren unspektakulär aus.

Ansonsten gibt es noch die Gold-Johannisbeere (Ribes aureum), die im April und Mai mit gelben und duftenden Blüten für Furore sogt. Sie punktet zudem ab September mit einer rötlich-violetten Herbstfärbung. Sämtliche Johannisbeergewächse werden alternativ als Hochstamm angeboten.

Mit einer maximalen Höhe von 2 m, die sich auf Wunsch verringern lässt, eignen sich alle Johannisbeerarten für die Topfkultur bei einem Volumen von mindestens 50 Litern.

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