Die Bienengeschichte

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Die Bienengeschichte

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Anfang April beginnen die Weibchen mit dem Nestbau.

Die Männchen beteiligen sich übrigens nie daran. Die Entwicklung vom Ei bis zur voll ausgewachsenen Biene geschieht für uns verborgen im Nest oder Röhre.

Die Mauerbienen suchen sich in Mauern und Steinen geeignete Nistmöglichkeiten.

 

Ihre Nester bauen sie in Mauerritzen und Hohlräumen verschiedenster Art. Bienen werden nur sehr selten beim Reinigen alter Nester beobachtet. Deshalb muss immer wieder frisches Material in Form von Schilfrohr, Bambusrohr oder Nistmaterial in Form von trockenen Holz mit Bohrungen von 7-9mm Durchmesser angeboten werden. 

Die Wildbienen verwenden verschiedene Materialien zum Nestbau.

Sand, Lehm, Stückchen vom Laub, Blütenblätter, zerkaute Blattstückchen, Pflanzenhaare oder Harz und Wachs spezieller Hinterleibsdrüsen.

Mann kann gebündeltes Stroh oder Bambus dicht an dicht in alte Kunststoffrohre oder Konservendosen gegen Regen sicher unterbringen.

Auch könnte man diese fest zusammen gebundenen Bündel ohne Schutz unter Dachvorsprüngen oder geschützter Stelle aushängen. auch Mauersteine mit Löchern sind hervorragende Nistmöglichkeiten.

Bei Grabbienen- Mauerbienen – Löcherbienen – Faltwespen u.a. gibt es so viele Arten von Nisthilfen.

Alle Arten von wildlebenden wurden durch die 1980 in Kraft Bundesarten-Schutzverordnung unter besonderen Schutz des Gesetzgebers gestellt.

Es gibt etwas  554 Arten von Wildbienen die schon erforscht wurden, Bienennester findet man in der Erdem in morschen Holz, in Pflanzenstengel, in Schneckenhäusern, in Steinen und Felsen, Steilhängen und Baumstämmen oder auch Fensternischen. 

Nachts beim schlechtem Wetter oder in der Mittagshitze sind Bienen in der Regel inaktiv. Zur Verteidigung wird meistens der Stachel eingesetzt.

Der ein Kennzeichen fast aller Stechimmen ist.  

Bei den Grab-, Wege- und Faltenwespe dient der  Giftstachel in erster Linie zur Lähmung ihrer Beutetiere.

Die Stachel von Honigbienen, Hummeln und anderen Stechimmen haben keine Wiederhaken.

Wespen und Wildbienen können ihren Stachel wieder aus der Haut ziehen und mehrmals zustechen. Bei der Honigbiene/Arbeiterin bleibt der Stechapparat in der Haut hängen und reißt aus den Bienenkörper heraus, pumpt aber noch selbständig die gesamte Giftmenge in die Einstichstelle, die Biene stirbt. 

Die Hummel und Wildbienen können mehrfach stechen, nehmen aber dadurch keinen Schaden. Die Solitärbienen sind sehr friedlich und stechen nur wenn man die anfasst  oder massiv stört. Auch ist der Stachel  so zart, das er die menschliche Haut kaum durchstoßen kann.

Die Wildbiene übernimmt jetzt schon einen Großteil der Arbeit, die sonst eine Honigbiene für uns machte – viel Obstbäume und Sträucher werden nun schon von diesem fleißigen Insekt bestäubt.

 

Ohne Bienen gäbe es kein Obst !!

Die Solitärbiene ist auch nicht so anfällig für Krankheiten. Vielleicht weil sie sich nicht unter tausend anderen Bienen im Bienenstock tummelt und so auch keine Krankheiten und Parasiten sondern “solitär” (alleine) lebt.

Sie sammelt keinen Honig für uns und trotzdem ist sie sehr nützlich und sollte daher behutsam behandelt werden. 

Sollte sich einmal eine Solitärbiene in unserem Wohnbereich verirren, können wir Tür und Fenster öffnen, damit sie wieder ins freie gelangt.

 

KGV Heidacker 29.03.2018 (überarbeitet von Grilz Walter- Garten38)

 

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