Vereinsgeschichte 1954 bis 1974

1954 kaufte die Stadt Rheine "Beilmanns Apelwieske", steckte Parzellen ab und verpachtete das Grundstück an den Bezirksverband der Kleingärtner Rheine e.V.

Schnell machten sich die ersten Hobbygärtner daran die Flächen zu bewirtschaften. Am 08.07.1954 gab es bereits 16 Pächter, die sich dann in der Gaststätte Eickworth trafen und den Kleingartenverein Heidacker gründeten. Sie wählten den ersten Vorstand:

 

Vorstandsvorsitzender Bernard Hendrikmann
Schriftführer Josef Sendker
Kassierer Josef Gausmann

In der nächsten Versammlung am 10.02.1955 wurde der Vorstand um einen Gartenwart und einen Fachberater erweitert. Hinzu kam auch ein eigenes Emblem.

 

Am 05.07.1955 kam der 2. Vorstandsvorsitzende Karl Kalbskopf hinzu.

 

Im selben Jahr wurde die erste Baumaßnahme beschlossen: die Eingangspfeiler sollten aufgemauert werden. 

1960 baute der Gartenfreund Karl Rohe auf der heutigen Parzelle 13 die erste Hütte. Es fehlte aber immer noch die Wasserversorgung. So beschloss man, sechs Handpumpen zu installieren, mit deren Hilfe jeder Gartenbesitzer das Grundwasser, statt mühselig gesammeltes Regenwasser, für die Bewässerung nutzen konnte.

 

Die Bewirtschaftung der Gärten machte Fortschritte. Man fasste den Beschluss, erstmalig eine Bewertung durchzuführen und die schönsten Gärten zu prämieren. Sieger wurde damals Willi Reckenfelderbäumer.

 

1965 wurde Karl Kalbskopf für besondere Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Den Vorsitz übernahm Heinz Helmdag.

 

1966 wurde der Wunsch nach Sommer- und Weihnachtsfesten immer lauter. Für bevorstehende Feiern bildete man zunächst einen "Vergnügungsausschuss". Doch wo sollte man feiern? Ein Vereinshaus gab es damals noch nicht.

Im Jahr 1967 war die Nachfrage nach Gärten so groß geworden, dass man eine Aufnahmegebühr in Höhe von 20 DM einführte. In diesem Jahr wurde die Parzelle 24 (heute Nr. 36) gekündigt. An dieser Stelle sollte das neue Vereinshaus entstehen. Das Vorhaben scheiterte jedoch zunächst am Widerstand der Anlieger.

 

Der Bau des Vereinshauses beschäftigte aber weiterhin die Mitglieder und 1968 wurde ein Bauausschuss einberufen.

1969 wurde endlich der Bau in Angriff genommen. Nun aber nicht auf der Parzelle 36, sondern auf Nummer 2 - dem jetzigen Standort.

 

1970 wurde das nagelneue Vereinshaus festlich eingeweiht. Der Winter stand nun vor der Tür. Ein Ölofen sorgte zunächst für Wärme, bis er ein Jahr später den Geist aufgab. Eine zentrale, ölbefeuerte Warmwasserheizung wurde installiert. Hierfür zahlte jedes Mitglied einen Kostenbeitrag von 50 DM, der später mit Zinsen zurückgezahlt wurde. Der Rest musste finanziert werden.

1972 wurden die großen Blumenbeete am Haupteingang angelegt.

 

1973 nahm man die ersten Verschönerungsmaßnahmen am Vereinshaus vor. Der Innenraum wurde bis auf eine Höhe von einem Meter vertäfelt. Für nichtgeleistete Arbeitsstunden wurden 3 DM pro Stunde festgelegt.

 

1974 wurde der Grundstein für ein Gerätehaus gelegt. Außerdem wurden Spiel- und Parkplatz ausgebaut. Insgesamt mussten hierfür 3 Parzellen weichen, sodass heute nur noch 45 Parzellen vorhanden sind.

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